24. November 2019



OBJECT ! MODEL ! PATTERN 

 

​Eine philosophische Soap-Opera in vier Episoden
Drei Protagonisten, eine Tänzerin, ein Objekt und ein Begriff verhandeln 
die Schnittstelle von neuronal-intuitiver Wahrnehmung und rational-
modellhafter Klassifikation von Entitäten aus den Perspektiven 
unterschiedlicher künstlerischer Positionen.


Tänzerin Episode 1, 4: Elli Gnant

Tänzerin Episode 2, 3: Raphaela Baumgartner

Musik Episode 1: Markus Grassl, Michaela Andrae

Musik Episode 4: François Huber, Raphael Weilguni

Sound Episode 2: Sarah Doerfel, Vincent Scheers, Chris Doerfel


Alle Performances beginnen um 19 Uhr

Eine Performance Reihe von Jörn Blachnitzky

mit freundlicher Unterstützung von

Bezirksausschuss 3 Maxvorstadt


Episode 1
Montag, 25. November 2019

Michaela Andrae

Marie Jaksch

Milena Forster


Episode 2

Dienstag, 26. November 2019

Sarah Doerfel

Kyrill Constantinides Tank


Episode 3

Mittwoch, 27. November 2019

Sophia Mainka
Domino Pyttel

Special Feature

Donnerstag, 28. November 2019
Ausstellung (18 - 20 Uhr)

Talk (20-21 Uhr)

mit dem Robotiker Florian Röhrbein

und den Künstlerinnen

Episode 4

Freitag, 29. November 2019
Raphael und Franz

machen Musik für dich

G a l e r i e v o n E m p f a n g s h a l l e

Theresienstraße 154, U2 Theresienstraße
im Rahmen von #EXIST - Raum für Kunst in München

3. Juli 2019
 

#EXIST Prozession ALLES MUSS REIN! zum Kunstarealfest am 13. Juli 2019

Münchner Künstler*innen tragen, fahren und ziehen mit Rollwägen, Sackkarren und Schubkarren ihre Arbeiten durch das Kunstareal. Der Protestzug startet auf der Südwiese der Alten Pinakothek in der kleinen Galerie von Empfangs-halle in der Theresienstraße 154. Dort werden in einer chaotisch-anarchistischen Performance alle Kunstwerke, Arbeiten und Objekte zu einer dreidimensionalen Petersburger-Hängung verdichtet. Musiker spielen im Anhänger vor der Galerie, dazu gibt es Kundgebungen.

Die Thematiken der Initiative #EXIST – Raum für Kunst in München werden mit dieser Aktion künstlerisch verdeutlicht. Mit der vollgestopften, überfüllten Galerie, die nicht mehr zu betreten sein wird, wollen wir klarmachen, dass zu wenig Raum für Kunst und Künstler*innen in München vorhanden ist.
 

Die Zuschauer sind eingeladen, sich der Parade anzuschließen oder dem entstandenen Chaos zuzuschauen, sich über die Initiative #EXIST zu informieren und mit den Künstler*innen ins Gespräch zu kommen.
 

MACHT MIT – UND SETZT EIN STARKES ZEICHEN FÜR RAUM FÜR KUNST IN MÜNCHEN!
 

Ablauf:

Samstag, 13. Juli: Prozession

13 Uhr Treffpunkt „Make Space Pavillon“ auf der Südwiese vor der Alten Pinakothek. 

14 – 15 Uhr Wir ziehen durch das Kunstareal, teilweise auf der Straße und von der Polizei begleitet.

ab 15 Uhr Wir bewegen uns zur Galerie von Empfangshalle in der Theresienstraße 154

bis 18 Uhr Chaotischer Ausstellungsaufbau bis alles drin ist.


Sonntag, 14. Juli, 11-18 Uhr: Ausstellung

bis Freitag 19. Juli (von außen einsehbar)

Fotos der Aktion auf Facebook

23. Juni 2019
 

„Einladung zur Angst“ von Minjae Lee
Eröffnung 
am Mittwoch den 26. Juni 2019, 19 Uhr
Galerie von Empfangshalle

Performance „Herzlich willkommen in der Angsthalle“
19:00 - 19:30, 20:00 - 20:30, 21:00 - 21:30


In der Galerie der Empfangshalle baut Minjae Lee einen Empfangsbereich auf. Im Nebenraum, hinter dem Vorhang, findet seine Performance „Herzlich willkommen in der Angsthalle“ statt. Gleich einem Tagebuch schreibt Lee seine Erlebnisse und Sorgen täglich auf. Die Worte an den Wänden sind unsichtbar, nur durch das einwirken des UV Lichts kommen diese zum Vorschein.

 

Der südkoreanische Künstler Minjae Lee hat Bildhauerei in der Klasse von Florian Pumhösl an der Akademie der Bildenden Künste in München studiert. Das Thema seines Werks sind soziale Ängste, die er durch das Konstruieren von Räumen in Verbindung mit Soundinstallationen, Projektionen und Performances erfahrbar macht. Lees Werke konfrontieren den Betrachter mit Verlusten, Verunsicherungen und Ängsten. In seinen Performances tritt er als Protagonist seiner selbst erschaffenen Gefühlsräume auf.
 

Galerie von Empfangshalle, Theresienstraße 154, München

 

Die Ausstellung wurde mit freundlicher Unterstützung vom Bezirksausschuss Maxvorstadt / Landeshauptstadt München realisiert.

20. Juli 2019
 

#EXIST. Die ganze Stadt –
eine Baustelle
 
 

Ausstellungseröffnung am 25.7. um 19 Uhr 
 

Screening, Performance, Künstlergespräch
am 30.7. ab 18 Uhr

18.00 Screening Versuchungen des Glücks: ARKADIEN – der Film Dokumentarfilm von S.E. Peter Kees

19.30 Performance The Dying Cowboy von Ute Heim

20.00 Künstlergespräch Wo geht’s hin? moderiert von Christiane Pfau mit Ute Heim, Hennicker-Schmidt, S.E. Peter Kees und Emanuel Mooner

 

Führung am 8.8. um 18 Uhr mit Gabi Blum

 

Ausstellung von 26.7. bis 18.8.2019
Mi., Fr. - So. 11 - 18 Uhr, Do. 11 - 20 Uhr, an Feiertagen geschlossen

 

Die Städte werden enger, der Raum begrenzter. Menschen werden verdrängt, Mieter*innen entmietet, Hinterhof-werkstätten abgerissen und neu bebaut. Wer kann sich die Stadt heute noch leisten und wer wird zuerst gehen (müssen)? Zuerst trifft es immer die Geringverdiener, Menschen in sozialen Berufen, Arbeiter*innen und auch Kunst- und Kulturschaffende. Doch was wird aus der Stadt wenn Soziales und Kultur wegbrechen? Entstehen dann die sogenannten Schlafstädte für all diejenigen, die sich diesen Irrsinn noch leisten können (und wollen)? Wo gehen alle anderen hin?

 

Der Stadtraum – ein derzeit viel diskutiertes Thema auf Podien und in der Politik.

 

Die Initiative #EXIST – Raum für Kunst in München geht mit einer ganzen Reihe von Aktionen und Ausstellungen den Fragen der künstlerischen Existenz in den Städten unserer Zeit nach. Was ist überhaupt noch möglich, wie können wir weiter leben und arbeiten und wie schaffen wir es, bei dieser Preisexplosion hier zu bleiben und eine lebenswerte Stadt zu erhalten?

 

Die Ausstellung #EXIST. Die ganze Stadt – eine Baustelle in der Galerie der Künstler thematisiert Ideen und Ansichten, die Künstler*innen heute bewegen und zeigt, wie sie die Entwicklungen sehen und reflektieren. Künstler*innen der Ateliergemeinschaft PLATFORM und weitere Münchner Künstler*innen mischen sich mit überregionalen und internationalen, älteren und neueren Positionen. Eine Art Collage und gemeinsames Stimmungsbild entsteht, ein Status Quo wird formuliert. Die Ausstellung ist der Anfang einer Recherchereise über Räume für Kunst in München und andere, teilweise fiktive Orte, die geprägt sind von Eskapismus und utopischen bis surrealen Entwürfen, sowie von Performances und Aktionen im öffentlichen Raum und mit den Menschen – eine poetische Reflektion der oftmals von Abschottung geprägten Lebensmechanismen der anderen, sowie der Versuch der eigenen künstlerischen Positionierung innerhalb dieses völlig übergeschnappten Systems.

Jovana Banjac, BERGERNISSEN, BergHoon, Annegret Bleisteiner, Gabi Blum, Johannes Büttner, Christian Engelmann, Kira Fritsch, Ute Heim, Hennicker-Schmidt, Sabine Janowitz, Jessica Kallage-Götze,
S.E. Peter Kees, Vit Klusak, Brigitta Maria Lankowitz, Phoebe Lesch, Patricia Lincke, MEDIENDIENST LEISTUNGSHÖLLE, Zoë Claire Miller, Emanuel Mooner,
Jonas von Ostrowski, Filip Remunda, John Smith,
Clea Stracke, Stefanie Unruh, Nikolai Vogel,
Christian Weiß

 

Die Ausstellung ist eine Kooperation des BBK München und Oberbayern und der PLATFORM und versteht sich als Auftakt der künftigen Zusammenarbeit beider Institutionen, sie wird kuratiert von Gabi Blum.

 

Link zum Facebook Event
 

Galerie der Künstler

Berufsverband Bildender Künstlerinnen 

und Künstler München und Oberbayern e. V.

Maximilianstraße 42, 80538 München

www.bbk-muc-obb.de

15. Mai 2019
 

#EXIST bei der Demonstration "Ein Europa für Alle" mit DIE VIELEN am Sonntag, 19. Mai ab 12 Uhr 
 

"Kunst schafft einen Raum zur Veränderung der Welt" so heißt es in der Erklärung der VIELEN. Kunst BRAUCHT Raum, um die Welt verändern zu können. Wie schrenkt man die Freiheit der Kunst ganz automatisch ein? – Indem man ihr die Räume nimmt, in denen sie entstehen und wirken kann. Das muss mit der
Hilfe aller, die an einer offenen, demokratischen und bunten Gesellschaft interessiert sind, jetzt verhindert werden!

 

Daher laden wir Sie ein, uns am kommenden Sonntag zu unterstützen! Seien Sie Teil der glänzenden Demo und kommen Sie in Goldfolie gehüllt oder einfach wie Sie sind am Sonntag, den 19. Mai um 12 Uhr an den Odeonsplatz. Drucken Sie gerne ein paar unserer Unterschriftenlisten aus und sammeln Sie Stimmen für unsere Initative. Wenn Sie uns anderweitig unterstützen wollen oder eine Aktion für #EXIST machen wollen dann melden Sie sich gerne unter: info@exist-space.de 

 

Die Vielfalt der Münchner Kunst und Kultur wird an diesem Tag in Form von Aktionen, Performances & Musik mit mehr als 10 Wägen und Bühnen auf die Straße gebracht – von der Hochkultur bis zur Freien Szene. Mit dabei sind als musikalische Begleiter Harry Klein, Rote Sonne, Feierwerk, Muffatwerk & Milla Club, die Polizeiklasse mit WUT, TAM TAM & Decisive, der Bahnwärter Thiel, Isar Bass & Kollektiv Bushbash, Sonntagsgefühl &
weitere Unterzeichner und Freunde. Das Residenztheater und andere bieten Stationen zum Schminken an und statten Sie
mit goldenen Flaggen, Kostümen und Goldfolie aus.

 

Mehr Infos und die Route der Demo: www.dievielen.bayern

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10. Mai 2019
 

#EXIST Symposium – Ausstellung – Politikum eröffnet am 17. Mai um 19 Uhr in der Halle 6 mit Protest Prozession zum Erhalt der Arbeitsräume, oragnisiert von Haus 35 und ab 22 Uhr mit Eröffnungsfest mit DJ Hase Möhren und TAM TAM
 

Facebook Link

Halle 6 und Empfangshalle sind seit Jahren aktiv, die grund-sätzlichen Existenzprobleme von freien Künstler*innen zu lösen: Ateliers, Werkstatt, Vernetzung, Einkommen. 27 überregional arbeitende Künstler sind eingeladen, das Thema Raum für Kunst und damit auch für die eigene Existenz zu erörtern.
Die Ergebnisse dieser Kooperation werden unter kuratorischer Leitung von Maria Justus (Empfangshalle) und Torsten Mühlbach (Halle 6) vom 17. bis 26. Mai in den Räumlichkeiten der Halle 6 gezeigt.

Künstler*innen: Minyoung Paik, Sebastian Lübeck, Michael Grudziecki, Alfred Kurz, Moritz Walser, Guido Weggenmann, Gregor Passens, Venske und Spänle, Christian Schnurer, Jörg Besser, Andreas Höhne, Florian Lechner, Max Weisthoff, Empfangshalle, Esther Zahel,Paula Leal Olloqui, Minjae Lee, Simona Andrioletti und Riccardo Rudi, Gabi Blum, Anna McCarthy, Sophia Süßmilch, Boris Maximowitz, Hans-Peter Gehring, Florian Froese-Peeck - im Rahmen von DANCE 2019 / Ring my Bell vom 24. - 26. Mai Programm durch Maria Berauer, Colin Gilder, Norbert Stammberger

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30. April 2019
 

Raumgreifende Projekte passieren:
Z common ground eröffnet in Laim und 
Kunst geht Baden in Greifenberg

 

Z common ground: 4000 qm, mehr als 100 Künstler*innen und Kulturschaffende – das Projekt Z aktiviert das ungenutzte Potenzial des ehemaligen Gewerbehofs in der Zschokkestraße 36, in München Laim. Unter dem Motto »Zerneuerung« bietet das Gebäude als Material und Experimentierfeld zugleich allen Akteur*innen die Möglichkeit und Freiheit, den vorhandenen (Frei-)Raum neu zu denken, zu nutzen und zu gestalten.
Z – common ground schafft Raum für Begegnungen und Kollaborationen von Menschen mit ganz unterschiedlichen Backgrounds. Alle Beteiligten – auch die Besucher*innen –
sind eingeladen, aktiv und eigenverantwortlich an diesem Gemeinschaftsprojekt teilzunehmen und es mitzugestalten. 
30.04.19 – 02.06.19 www.z-common-ground.de


Kunst geht Baden vom 1. bis 5. Mai: 4 Becken, 20 Räume,
40 Künstler. "Mit der künstlerischen Zwischennutzung (bzw. letztmaliger Nutzung) des Warmbades wollten wir der Bevölkerung die Möglichkeit geben, sich von dem Greifenberger Warmbad in der bekannten Form zu verabschieden und dabei gute Kunst in ungewohnter Umgebung zu erleben. Wo Orte sich verändern, wo Funktion wegfällt und sich auflöst, kann Altes neue Formen annehmen, Neues kann entstehen. Diesen Prozess haben wir mit den Mitteln der Kunst untersucht, gefördert, gestaltet und vorangetrieben." 
www.kunstgehtbaden.de

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26. April 2019

Muc Book berichtet, Zahel eröffnet und die Grünen schnüren ein ganzes Antragspaket für den Stadtrat

Seit Herbst 2018 ist das Positionspapier von #EXIST nun schon im Umlauf. Es finden kontinuierlich Gespräche
mit Verantwortlichen und Politikern statt und Vertreter
der Initiative #EXIST - Raum für Kunst in München treten auf verschiedenen Podien und bei der Mieterdemo #ausspekuliert auf, um auf die Raumnot der Künstler aufmerksam zu machen. Erste Erfolge zeichnen sich ab,
die Grünen schnüren ein ganzes Paket von Anträgen für den Stadtrat wie man in der Rathausumschau vom 11.4.2019 nachlesen kann.

Ab Ende April 2019 veranstalten verschiedene Institutionen, Künstler und Ausstellungsräume Aktionen
zum Thema #EXIST. Esther Zahel macht mit ihrer Ausstellung Der Traum vom Raum den Anfang und
Muc Book
titelt #EXIST – Kein Platz für Münchner Künstler*innen und berichtet über die Initative und die Raumnot von Empfangshalle.