#EXIST – Raum für Kunst sichern 
für den Erhalt einer lebendigen Kunstszene in der wachsenden Stadt!

Der Berufsverband Bildender Künstlerinnen und Künstler München und Oberbayern e.V. (BBK) und der Verband der Münchener Kulturveranstalter e.V. (VDMK) laden ein zu dieser wichtigen kulturpolitischen Veranstaltung am 3. Februar 2020.

Was brauchen Kunst und Kultur
in München?

 

OB-Diskussion am Montag, 3. Februar 2020 um 19.30 Uhr

in der Galerie der Künstler, Maximilianstraße 42

Foto: Florian a. Betz

Der immer eingeschränktere Freiraum für Kunst und Kultur im Angesicht einer rasanten Stadtentwicklung brennt uns stark unter den Nägeln! 

 

Deswegen haben wir OB Dieter Reiter, Listenführer der SPD zusammen mit den beiden Mitbewerberinnen, Kristina Frank für die CSU und Katrin Habenschaden für die Grünen, zu einem Gespräch unter der Moderation von Susanne Hermanski (SZ-Kultur) zur Weiterentwicklung von Kunst und Kultur eingeladen.

 

Aus Sicht von BBK und VDMK wird die Kommunalwahl am 15. März 2020 hier wichtige Weichenstellungen eröffnen.
Welche Stadtratsliste steht für welche Inhalte? Dazu laden wir alle Gruppen ein, mit den ihnen fünf wichtigsten Maßnahmen
und Initiativen zur Unterstützung von Kunst und Kultur für die kommende Periode 2020-2026 Position zu beziehen. Angemessen diskutieren lässt sich dies nicht in einem Kreis von über einem Dutzend Vertreter*innen. Wir konzentrieren uns entsprechend zu einem Live-Austausch auf die Spitzen – diejenigen, die Kraft Amt und den hinter ihnen stehenden voraussichtlichen Gruppenstärken maßgeblichen Einfluss auf die Weiterentwicklung der Landeshauptstadt haben werden.

Der Hauptteil ist dem ausgiebigen Podiumsgespräch der drei OB-Kandidat*innen gewidmet.

Anschließend ist noch die Einbeziehung für Fragemöglichkeiten aus dem Publikum angedacht.

 

Beim Podiumsgespräch werden wir auch die Standpunkte aller zum Stadtrat kandidierenden Listen/Parteien zu Kunst und Kultur mit einbeziehen. Hierzu haben wir bei den bislang bekannten 14 antretenden Gruppen deren fünf wichtigste Maßnahmen und Initiativen für die kommende Periode 2020-2026 erfragt, die diese im Stadtrat umsetzen würden, hätten sie dazu in einer Mehrheitsbildung die Möglichkeit. Dadurch wollen wir auch Gemeinsamkeiten herausarbeiten, die zur Weiterentwicklung für Kunst und Kultur in der Landeshauptstadt nicht nur wünschenswert, sondern machbar erscheinen. Wir freuen uns sehr über das dazu vertiefende Gespräch mit OB Reiter, Frau Frank und Frau Habenschaden.
 

Einleitend wird Christos Chantzaras als Architekt ein Impulsreferat zu "Make Munich Weird" halten. Im Mittelpunkt steht die Notwendigkeit, für Künstler*innen wie Kulturvermittler Räume und Mittel für Kreativität und Innovationen in der Stadt zu bieten.

 

Für den Themenbereich Kunst und Kultur dürfte diese Abendveranstaltung zur Kommunalwahl ein herausragendes Ereignis vor dem 15. März sein, wozu wir auch unter Kulturvereinen werben und die Öffentlichkeit einladen. Geben Sie den Termin gerne im Bekanntenkreis weiter.

 

Die Teilnahme ist kostenfrei. 

 

Wir bitten zur Planung um eine Rückmeldung bis 24. Januar, um den Platzbedarf einschätzen zu können. Schicken Sie uns gerne Ihre Fragen und Themen für das Gespräch an: info@exist-space.de 

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Die erste kleine #EXIST Publikation erschien anlässlich der Ausstellung
Die ganze Stadt – eine Baustelle in
der Galerie der Künstler im Juli 2019.

Das Heft gibt einen Einblick in die Thematik und die Aktionen von #EXIST und wird begleitet von einem Text von Christiane Pfau.

Erhältlich in der Galerie der Künstler
und als Download.

Mit #EXIST machen Kunst- und Kulturschaffende auf die Raumnot für zeitgenössische Kunst aller Sparten aufmerksam. Die Lage ist ernst, Künstler wandern heute ab, die Kultur von morgen ist gefährdet.
Wir fordern die Gesellschaft und die Politik auf, die kulturelle Entwicklung nachhaltig zu denken und zu planen.